Energie-Effizienz

Energiesparen ist einfach. Ohne großen Aufwand schonen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Wir haben Ihnen ein paar Energie-Spartipps zusammengestellt, die Sie einfach und schnell zuhause umsetzen können.

Kaufen Sie energieeffiziente Geräte

Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten darauf, ob diese Ihren Bedürfnissen entsprechen. Muss es der große Kühlschrank oder der Plasmafernseher sein? Beachten Sie die bunten Energieverbraucher-Etiketts, die auf den meisten Geräten aufgeklebt sind. Die einheitliche Skala ist klassifiziert in Energieeffizienzklassen von A+++ bis D. Dabei ist D der schlechteste Wert, A+++ im Normalfall der beste. Gute Orientierung beim Stromverbrauch bietet das Umweltzeichen „Blauer Engel“, das TCO-Prüfzeichen und das „Energy Star-Label“.

Energiesparlampen verwenden

Energieeffizienz Energiesparlampen

Die klassische Glühbirne hat ausgedient. Sie verwandelt nur fünf Prozent der Energie in Licht um. Der Rest heizt unnötig Ihr Zimmer auf. Kaufen Sie effiziente Energiesparlampen oder LED-Leuchten. Laut Stiftung Warentest kann ein Durchschnittshaushalt zwischen 49 und 177 Euro im Jahr sparen, wenn er vollständig von den alten Glühbirnen auf Energiesparlampen umsteigt.

Stand-by-Betrieb reduzieren

Die Frage, „Warum verbrauchen Geräte Strom, wenn sie nicht in Betrieb sind?“ können Ihnen auch Experten nicht beantworten. Sie sprechen bei dieser Stand-by-Funktion von Leerlaufverlusten. Das Umweltbundesamt (UBA) hat ermittelt, dass sich die Kosten aller Leerlaufverluste in Deutschland auf rund vier Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Die Summe entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von Berlin und Hamburg.

Kühlen Sie effizient

Energieeffizienz Richtig kühlen

Stellen Sie zum Beispiel Ihren Kühlschrank nicht in stark beheizte Räume, neben den Herd oder öffnen sie ihn nicht zu lange. Überlegen Sie sich vorher, was Sie aus dem Kühlschrank herausnehmen. Stellen Sie keine warmen Speisen hinein. Eisschichten sollte es nur am Nord- und Südpol geben, aber nicht in Ihren Kühl- und Eisschränken. Tauen Sie ihre Geräte mindestens zwei Mal im Jahr ab. Sollten Sie über eine längere Zeit weg fahren, beispielsweis in den Urlaub, dann stellen sie den Kühlschrank auf die kleinste Stufe.

Lieber Wäscheleine als Wäschetrockner

Der Wäschetrockner gilt als der Energiefresser Nummer eins in den Haushalten des Landes. Er verbraucht im Durchschnitt drei Mal so viel Energie wie der Waschgang zuvor.

Laptop statt PC

Für Texte, Internet und E-Mail brauchen Sie keinen leistungsstarken Rechner. Ein PC mit Bildschirm verbraucht gegenüber einem Laptop durchschnittlich 70 Prozent mehr Strom bei vergleichbarer Ausstattung. Laptops enthalten gegenüber einem PC auch viel weniger Kunststoff, Glas und teure Edelmetalle. Stellen Sie beim Gebrauch eines PCs den Energiesparmodus ein und den Bildschirmschoner ab.

Richtig heizen

Energieeffizienz Richtig heizen

Sie müssen nicht mit dem Wintermantel durch die Wohnung laufen, um Heizkosten zu sparen. In Wohn- und Arbeitsräumen sind 20°C meist völlig ausreichend. In der Küche, dem Bad und im Schlafzimmer können Sie die Temperatur ruhig bis ca. 17°C absenken. Richtwert: 1°C weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Verzichten Sie auf Heizlüfter und Radiatoren, da sie im Dauerbetrieb nur Energie verschwenden. Mit Thermostatventilen sind Sie auf der sicheren Seite. Das Thermostat misst die Raumtemperatur und passt den Heizvorgang entsprechend an. Die Verwendung von programmierbaren Thermostatventilen mit Nachtabsenkung ist besonders empfehlenswert. Mit modernen Thermostaten können Sie bis zu 10 Prozent Energie sparen.

Sind Ihre Fenster noch ganz dicht?

Ist Ihr Haus oder Ihre Wohnung schlecht isoliert, verlieren Sie viel Energie bzw. Wärme. Eine bessere Dämmung der Außenwände, des Dachbodens und des Kellers führt in der Regel zu einer Verringerung des Heizenergiebedarfs von mehr als 60 Prozent. Zunächst hilft es auch, nachts die Vorhänge oder Rolladen zu schließen, dadurch verringern Sie den Wärmeverlust eines Zimmers um 20 Prozent. Lüften Sie zudem richtig durch, so dass immer ausreichend frische Luft in den Räumen ist. Stoßlüften statt Dauerlüften spart bis zu 125 Euro im Jahr.

Effizient Kochen

Hier sind Gasherde gegenüber Elektroherden deutlich im Vorteil. Sie wandeln die Energie effizienter um. Töpfe und Pfannen sollten Sie beim Kochen stets gut verschließen und nicht mehr Wasser als nötig erhitzen. Nutzen Sie beim Kochen Schnellkochtöpfe: Sie sparen bis zu 50 Prozent Energie und Zeit. Bei Elektroherden sollten ebene Töpfe und Pfannen verwendet werden, die zur Kochplattengröße passen. Verwenden Sie die höchste Garstufe nur, um anfänglich für schnelle Hitze zu sorgen. Danach drehen Sie die Regler wieder runter.

Wechseln Sie zu PST

Um ganz einfach Gas- und Stromkosten zu sparen, wechseln Sie zu PST. Nutzen Sie unsere Tarifrechner, um Ihre Kosten zu vergleichen. Bei einem Online-Wechsel sparen Sie viel Geld und als Dankeschön erhalten Sie einen Wechselbonus dazu.